Finanzierung
und Unterstützungsbedarf
Das Internationale Bildhauersymposium Murg am Walensee verfolgt das Ziel, eine eigenständige, regional verankerte Kulturform sichtbar zu machen und neue Begegnungsräume zwischen Kunst, Natur und Dorfleben zu eröffnen. Die künstlerische Arbeit mit Edelkastanienholz schafft dabei eine inhaltliche und identitätsstiftende Verbindung zur Region und stärkt das kulturelle Profil des Walenseeraums auf nachhaltige Weise.
Für die Realisierung des Projekts ist eine finanzielle Unterstützung erforderlich. Das Symposium lädt sieben professionelle Bildhauer aus unterschiedlichen Regionen ein, deren künstlerische Praxis auf eine kontinuierliche, eigenständige Arbeit ausgerichtet ist. Die Auszahlung angemessener Honorare bildet eine zentrale Voraussetzung für die Teilnahme und gewährleistet die Qualität der künstlerischen Auseinandersetzung.
Ergänzend dazu entstehen eine professionelle Filmdokumentation sowie ein Katalog, die den Prozess, die Werke und den Kontext des Symposiums langfristig sichtbar machen. Ein wesentlicher Mehrwert des Projekts liegt in der dauerhaften Präsenz der entstandenen Skulpturen im öffentlichen Raum der Ortsgemeinde Murg. Die Werke verbleiben als frei zugängliche künstlerische Positionen im Dorf und seiner Umgebung und werden Teil des alltäglichen Landschafts- und Lebensraums. Sie stehen der Bevölkerung, Besucherinnen und Besuchern sowie der Region dauerhaft zur Verfügung und ermöglichen eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Skulptur im öffentlichen Raum. Darüber hinaus entfaltet das Symposium eine Wirkung, die über die einzelne Projektwoche hinausreicht. Die Zusammenarbeit der Künstler untereinander, die Einbindung der Bevölkerung sowie die Verknüpfung von künstlerischer Arbeit, Landschaft und lokaler Geschichte fördern einen lebendigen kulturellen Austausch. Dieser Prozess stärkt den regionalen Zusammenhalt, wertet bestehende lokale Initiativen auf und setzt Impulse für eine langfristige kulturelle Entwicklung.
Die Edelkastanie bildet dabei eine gemeinsame materielle und symbolische Grundlage. Als prägendes Element der Landschaft und Geschichte von Murg verbindet sie künstlerisches Arbeiten mit regionaler Identität und verankert das Symposium in einem spezifischen kulturellen Kontext. Die Förderung des Projekts trägt dazu bei, diesen Kontext weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
Die beantragte Unterstützung ermöglicht es, das Bildhauersymposium Murg in der geplanten Qualität umzusetzen, die künstlerische Arbeit nachhaltig zu sichern und einen kulturellen Mehrwert zu schaffen, der über das Projekt hinaus Wirkung entfaltet.